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Früher habe ich immer über Entgiftungs- und Entschlackungskuren gelesen und mich darüber gefreut, wenn ich meinen Körper über ein Wochenende oder eine Woche ordentlich bei seiner Entgiftungsarbeit unterstützt habe. Irgendwann ist mir jedoch klar geworden, dass es vielleicht sinnvoll ist, meinem Körper nicht nur sporadisch, sondern regelmäßig und damit meine ich nicht einmal im Jahr oder einmal im Monat, sondern tagtäglich bei der Entgiftung zu helfen.

Wir denken bei Entgiftung meistens an einen zeitlich begrenzten Prozess, eben an eine Kur. Allerdings vergessen wir oft, dass unser Körper 24 Stunden entgiftet. Grundsätzlich ist dies die ganz normale Aufgabe unserer Entgiftungsorgane, soweit so gut. Ich habe lange gedacht, dass zusätzliches Entgiften völlig überflüssig ist, schließlich ernähre ich mich ja gesund. Letztendlich kommt aber in der heutigen Zeit selbst bei einer gesunden Ernährung einiges an Giften hinzu. Nicht, dass ich jetzt zu kleinlich werden möchte, aber selbst Obst und Gemüse sind leider meistens belastet und hinzu kommen Verschmutzung von Luft, Wasser und Boden. Gifte in Kosmetik, Kleidung, Medikamentenbelastung, Gifte in Zahnersatz, Gifte aus Möbel- oder Teppichausdünstungen, Elektrosmog und Zusatzstoffen in unseren Nahrungsmitteln sind leider mittlerweile Standard.

Ansammlung von Giften

Somit kommt doch einiges zusammen, was unser Körper Tag für Tag aufnimmt und womit unsere Entgiftungsorgane fertig werden müssen. Sind jedoch die Entgiftungssysteme unseres Körpers überlastet aufgrund begrenzter Entgiftungskapazitäten, kann es im Körper zu einer hohen Ansammlung von Giften kommen. Gerne wird hier auch von «Schlacken» gesprochen.

Untersuchung beim Arzt

Folgen können chronische Müdigkeit, Entzündungen, Energielosigkeit, Cellulite, Verdauungsstörungen und Hautprobleme sein. Genau deswegen ist es meiner Meinung nach auch sinnvoll, unseren Körper umgehend bei der Entgiftung zu unterstützen, damit die Gifte und Säuren erst gar nicht eingelagert werden müssen. Warum ein Jahr lang warten und dann krampfhaft eine Entgiftungskur machen, deren Ergebnisse meistens sowieso nur kurzfristig sind?

Wenn wir Säuren und Gifte umgehend aus dem Körper befördern, beugen wir nicht nur einer Einlagerung vor, sondern wir erhalten auch viele Mineralien, die ansonsten zur Neutralisation der Säuren und Gifte herangezogen werden. Somit haben wir sogar automatisch einen Anti-Aging Effekt, da uns die Mineralien aus dem Haarboden, Knochen und Zähnen länger erhalten bleiben.

Fünf Lebensmittel helfen bei Entgiftung

Mit Hilfe spezieller Lebensmittel können die entgiftenden Funktionen unseres Körpers jeden Tag unterstützt werden und schädliche Giftstoffe besser aus dem Körper beseitigt werden. Ich greife zu den folgenden:

Cystustee

Die Zistrose, oder auch Cystus genannt, soll als Tee drei Mal so gesund wie Grüntee sein, dazu die Zellen vor frühzeitiger Alterung schützen und den Körper von Schwermetallen entgiften. Auch bei Akne und Neurodermitis soll die Pflanze eine tolle Wirkung haben. Die gesunden Eigenschaften und Inhaltsstoffe wurde sogar durch das Lefo-Institut in Ahrensburg wissenschaftlich untersucht und bestätigt.

Zistrose für Cystustee

Durch seine antibakterielle und antivirale Wirkung kann Zistrose auch vorbeugend bei Erkältungskrankheiten, Grippe und bakteriellen Infektionen eingesetzt werden. Außerdem hemmt Zistrose das Pilzwachstum und kann somit auch gegen Candida albicans eingesetzt werden.

Ich übergieße zwei bis drei Esslöffel der Blätter mit einem Liter heißem Wasser, lasse alles fünf Minuten ziehen und trinke den Tee über den Tag verteilt.

Gerstengras

Gerstengras gilt mit seiner besonders großen blut- und körperreinigenden Wirkung als einer der stärksten Entgiftungsbooster überhaupt.  Der japanische Forscher Dr. Yoshihide Hagiwara hat bei einer Untersuchung von mehr als 250 chlorophyllhaltige Lebensmittel festgestellt, dass Gerstengras mehr Vitamine, Mineralien und Spurenelemente, Chlorophyll, Enzyme und Bioflavonoide enthält als alle anderen untersuchten Pflanzen.

Gerstengras zur Entgiftung

Gerstengras kann sich jeder selbst anpflanzen oder aber in Form von Pulver kaufen. Ich trinke jeden Morgen ein Glas Gerstengrassaft und starte so in meinen basischen Tag.

Avocado

Die Avocado ist eine meine liebsten Entgiftungsbooster denn sie hilft unsere Leber vor Schäden durch freie Radikale zu schützen. Ihre Inhaltsstoffe sollen nicht nur verdauungsfördernd wirken, sondern auch die natürliche Giftstoffausschwemmung aus dem Körper unterstützen.

Avocado zur Entgiftung

Besonders hervorzuheben ist das sogenannte Glutathion in Avocados, welches hilft, über 30 verschiedene Karzinogene zu blockieren und die Leber von synthetischen Chemikalien zu befreien.

Bei mir kommt die Avocado in meinen Salat, in den Smoothie oder in ein selbstgemachtes Eis mit Bananen.

Leinsamen

Leinsamen unterstützen durch ihre löslichen und unlöslichen Ballaststoffe die Reinigung des Körpers. Auch sind Leinsamen  eine gute Quelle für Omega 3 Fettsäuren, die der Körper u.a. für viele reinigende Funktionen benötigt. Leinsamen streue ich in Salate oder Smoothies.

Leinsamen unterstützt die Entgiftung des Körpers

Ab und zu mische ich geschrotete Leinsamen mit Zeolith, ein Vulkangestein, welches Giftstoffe binden und ausscheiden soll. Dazu trinke ich zusätzlich 1 – 2 Liter stilles Wasser über den Tag, um die Entgiftung zu unterstützen.

Mariendistel

Die Mariendistel ist besonders zu empfehlen, um unsere Leber zu schützen, denn sie fördert die Regeneration der Leber und die Neubildung von Leberzellen.

Besonders bei Leberschäden durch Umweltgifte, Alkohol oder einige Medikamente wird Mariendistel gerne eingesetzt, um die Entgiftungsmechanismen des Körpers zu unterstützen.

Marienendistel unterstützt die Entgiftung

Es gibt zwar Mariendistel als Tee zu kaufen, jedoch wird oft die Einnahme von Fertigpräparaten empfohlen, um eine genügende Wirkstoffmenge zu erhalten. Ich nehme Silymarin ( Wirkstoff der Mariendistel) in Kapselform, um die Entgiftung zu unterstützen.

Es gibt natürlich noch viele weitere Pflanzen, die wir nicht in Kapselform, sondern in natürlicher Form ganz einfach tagtäglich in unseren Speiseplan integrieren können, um unsere Entgiftungsorgane zu unterstützen. Hierzu gehören Löwenzahn, Brennnessel, Lindenblätter oder auch Vogelmiere.

Löwenzahn hilft den Körper entgiften

Weitere Unterstützung

Tolle weitere Unterstützung für unseren Körper sind zum Beispiel eine tiefe bewusste Atmung, Infrarotsauna und basische Bäder. Durch eine tiefe Atmung können wir Säuren in Form von Kohlendioxid abatmen, was wir schnell vergessen und unterschätzen. Wir atmen oft unbewusst und flach, meistens auch noch in geschlossenen Räumen. Ich habe es mir angewöhnt, sobald ich aus der Tür gehe, erstmal 5 tiefe Atemzüge zu machen.

Auch stelle ich mich zu jeder vollen Stunde ans offenen Fenster und atme tief durch. Die Infrarotsaune ist zusätzlich eine Maßnahme, die es möglich macht, nicht nur Wasser durchs Schwitzen zu verlieren, sondern Gifte auszuscheiden. Hier gibt es auch Infrarotdecken für zu Hause. Nicht zu vergessen natürlich die basischen Vollbäder oder Fußbäder, die eine ganz einfache aber sehr effektive Maßnahme sind, um Säuren umgehend aus dem Körper zu befördern.

Mit den richtigen Tipps

Der Onlinekurs Basisch Fit und in Form geht intensiv darauf ein, wie eine basenreiche Ernährung und basische Lebensweise in den Alltag integriert werden kann, um Säuren und Gifte zu reduzieren. Gesund abnehmen und den Körper straffen ist ein kleiner Nebeneffekt, den ich persönlich machen konnte. Der Kurs zeigt, wie eine nährstoffreiche basische Ernährung mir geholfen hat, mein Energieniveau zu steigern und mich wieder wohl zu fühlen.

Weitere Informationen gibts auf www.seminare.basischfit.com

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Entgiftung im Alltag – 5 unterstützende Lebensmittel
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