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Burnout ist ein Phänomen, dass immer weiter um sich greift. Sinkende Körperwahrnehmung, die bis zur Entspannungsunfähigkeit führen kann, führen in diese tiefe Sackgasse. Ein hoher Anspruch an Leistung und Perfektion und Dauerstress sind die Auslöser. Stress greift in alle Körperabläufe ein. Das vorsteinzeitliche Stressmuster von Flucht und Kampf schüttet Botenstoffe aus, die unsere Atmung, Herzschlag, Blutzuckerspiegel und Stoffwechselgeschehen verändern. Das betrifft besonders das Gehirn und den Sehvorgang. Wie Sie natürlich die Sehkraft verbessern und gleichzeitig die Leber reinigen können, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Ob man schon von Augen-Burnout sprechen kann, wenn plötzlich Doppelbilder bei bestimmten Sehanforderungen auftauchen, bleibt mal dahingestellt. Drohende Berufsunfähigkeit – wo brauchen wir das Sehen nicht – machen es dem Betroffenen nicht leichter, den Sehstress in den Griff zu bekommen. Zwei meiner Patienten in der Augenschule kamen zu mir mit Doppelbildern, die situationsbezogen oder auch sporadisch immer wieder auftraten, so das in einem Fall mittlerweile der Beruf aufgegeben werden musste.

Eine Frau setzt vor dem Spiegel Kontaktlinsen ein.
Die Ursachen für eine schlechte Sehkraft kann vielfältig sein. Quelle: Hubble on Unsplash

Diagnose und Medikation führten in diesem Fall nicht weiter. Augenkinesiologisch lies sich eine Beeinträchtigung  von unterschwelligen Gehirnfunktionen und die Auswirkungen auf autonome Sehvorgänge herausfinden und verbessern.

Mit Löwenzahn Sehkraft verbessern

Eine gestärkte Leber unterstützt die Augen beim Sehen. Arbeiten Sie am PC oder in einen Beruf, der die Augen besonders anstrengt? Gönnen Sie Ihrer Leber unbedingt einmal im Jahr eine Reinigungskur! In der Natur ist für alles ein Kraut gewachsen: der Löwenzahn!

Die Hauptwirkungen von Löwenzahn sind stoffwechselfördernd, verdauungsfördernd und appetitanregend. Die Bildung von Gallensekret und die Entgiftung der Leber werden angeregt, die harntreibende Wirkung leitet Schadstoffe anschließend besser aus. Es kann die gesamte Pflanze verwendet werden. Im Frühjahr haben die Wurzeln den höchsten Bitterstoffgehalt. Löwenzahn enthält auch viele Vitamine, Mineralstoffe (Kalium) Schleimstoffe, Inulin und Flavonoide.

Die einfachste Art ist es, die Blütenstängel zu essen

Sobald der Löwenzahn zu blühen beginnt, kann das geschehen. Einfach die Blüte abnehmen und den Stängel wie einen Kaugummi kauen. Anfangs schmeckt er so bitter wie schwarzer Kaffee, jedoch mit jedem Biss wird er angenehmer und milder im Geschmack. Solange die Pflanze blüht, können täglich 5-10 von den Stängeln gegessen werden. (lt. Maria Treben) 

Löwenzahn hilft den Körper zu entgiften
Der Löwenzahn ist eines der ersten Wildkräuter des Jahres. Quelle: pixabay

Genießen Sie beim Pflücken und Kauen gleichzeitig die Natur. Lassen Sie den Blick entspannt am Horizont entlang gleiten. Tauchen Sie mit weichem Blick in die vielen Grüntöne der Bäume und Sträucher ein. Tiefes Atmen und die Vorstellung die revitalisierenden Naturkräfte für die Augen einzuatmen, sowie alle Belastungen des Sehens auszuatmen, gibt Ihren Augen neuen Schwung. Probieren Sie es gleich aus!

Auch als Salat sind Löwenzahnblätter lecker zuzubereiten. Dazu mischt man 200g feingeschnittenen Löwenzahnblätter (klein bis mittelgroß) mit 500g Erdbeeren, die kleingestiftelt und mit 1-2 EL Ahornsirup beträufelt einige Minuten stehen gelassen wurden zum «Saftziehen». 50 g Mandelstifte, die über Nacht in Wasser eingelegt wurden, damit sie weicher sind, zugeben. Statt Erdbeeren können auch saftige Nektarinen oder Birnen verwendet werden. 2-3 EL Leindotteröl oder Walnussöl und etwas Salz und Pfeffer aus der Mühle runden den Geschmack ab. Etwa 10 Min ziehen lassen.

Mit Löwenzahnsirup besser sehen

Zwei Gläser Löwenzahn-Sirup kann die Sehkraft verbessern und die Leber reinigen.
Löwenzahn-Sirup schmeckt lecker wie Honig und kann die Sehkraft verbessern und die Leber reinigen. Quelle: pixabay

Löwenzahn-Sirup selber herstellen:

  1. Die Löwenzahnblüten, zwei gehäufte Doppelhände, werden in einem Liter kaltem Wasser langsam zum Aufkochen gebracht. Danach vom Herd nehmen und über Nacht stehenlassen. Am nächsten Tag durch ein Sieb abtropfen lassen und die Blüten dabei gut auspressen.
  2. In diesen Saft nun 1kg Rohrzucker rühren und eine halbe Zitrone (ungespritzte Bioqualität) in Scheiben geschnitten zugeben. Um die Vitamine zu erhalten, den Topf ohne Deckel, bei niedriger Stufe (Stufe 1) auf der Herdplatte erhitzen. So verdunstet die Flüssigkeit ohne zu kochen.
  3. Um die richtige Konsistenz des Sirups zu finden, lässt man die Masse 1-2 Mal erkalten. Er darf nicht zu dick werden um das Kristallisieren bei längerer Aufbewahrungszeit zu verhindern, aber auch nicht zu dünn, sonst beginnt er zu säuern. Es sollte ein richtiger, dickflüssiger Sirup sein, ähnlich wie Honig. Für Nierenkranke ist dieser Sirup, der geschmacklich dem Honig sehr nahe kommt, wegen seinem niedrigen Säuregehalt, bekömmlicher.

Wie geht es Deiner Leber?

Kein anderes Organ im Körper erledigt so viele lebenswichtige Aufgaben wie die Leber. Sie ist die Entgiftungszentrale des Körpers. Die Entgiftungsfunktion der Leber ist faszinierend und einmalig. Alles, was vom Magen-Darm-Trakt in den Blutkreislauf will, muss durch die Leber. Sie verhindert, dass giftige Stoffe zum Herzen oder ins Gehirn gelangen. Die Leber sollte deshalb ein- bis zweimal im Jahr mit einer inneren Reinigung unterstützt werden.

Woran erkenne ich eine belastete Leber?

  • Habe ich noch regelmäßigen und guten Appetit?
  • Wache ich nachts schweißgebadet auf?
  • Wache ich regelmäßig nachts zwischen 2 und 3 Uhr auf und kann dann nicht mehr einschlafen?
  • Sinkt meine Alkoholtoleranz, bin ich schneller betrunken als bislang?
  • Habe ich einen benommenen Kopf, ein umnebeltes Hirn, auch ohne Alkoholgenus? 
  • Sehe ich schlechter, unklarer oder verschwommen?
  • Habe ich brüchige Nägel, glanzlose Haare und werden die braunen Hautpigmentflecke immer mehr?

Auch wenn Sie grüne Augen haben, sollten Sie Ihrer Leber öfter mal was Gutes tun. Grünäugige haben in der Regel eine geschwächte Leberdisposition.

Auswirkungen einer Leberreinigung:

  • Blutdruckregulierung durch verbesserte Blutspiegel (Fette und Proteine)
  • Verbesserte Blutglukosekontrolle und weniger Sucht nach Zucker
  • Das Sehen wird wieder klarer und bunter
  • Der verbesserte Stoffwechsel kann dazu führen, dass Sie leichter Abnehmen können, so verlieren Sie einige Pfunde ganz nebenbei

Die Leber ist das Zentrum des Stoffwechsels und hat viele wichtige Funktionen:

  • Energieproduktion durch Aufbau von Glucose
  • Energiespeicherung: Glykogen-Stärke-Lager: (500 Kilokalorien)
  • Energiespeicherung in Fettdepots im Körper
  • Produktion der Gallenflüssigkeit für Fettverdauung
  • Eiweißstoffwechsel: Auf- und Abbau von Aminosäuren
  • Entgiftung: Inaktivierung und Ausscheidung von Giftstoffen

Leider sind in der Leber keine Rezeptoren, die uns über Schmerzen anzeigen würden, dass sie Hilfe benötigt. Seien Sie also vorsichtig und unterstützen Sie Ihre hocheffiziente Biochemiefabrik namens Leber regelmäßig. Die Sehkraft verbessern Sie damit auch noch auf natürlicher Basis.

Mehr über den Löwenzahn erfahren Sie über www.mypfadfinder.com/mit-loewenzahn-fit-in-den-fruehling/

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