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Ist Ihnen schon aufgefallen, wie viele Menschen abnehmen wollen oder sollten? Gehören Sie auch dazu? Haben Sie sich schon einmal grundsätzlich gefragt, was Ihre Motivation zum Abnehmen ist?

Früher glaubte ich, dass alles gut würde, wenn ich nur endlich nicht mehr übergewichtig wäre. Heute weiss ich, dass es eine Illusion ist zu meinen, durch Erreichen eines bestimmten Gewichts mich plötzlich glücklich zu fühlen. Also kann der nur vage Wunsch «glücklich sein» kein Ansporn sein um abzunehmen.

Leichtgewichtiger durchs Leben gehen vereinfacht vieles

Klar ist es einfacher, wenn wir leichtgewichtiger durch unser Leben gehen: Wir fühlen uns besser, können Kleider nach unserem Geschmack und nicht nach unserer unförmigen Figur kaufen und müssen nicht vor jeder Reise überlegen, ob wir im Flugzeug oder der Bahn auch einen passenden Platz finden. Unser Selbstwertgefühl ist besser, da wir uns nicht mehr willensschwach und undiszipliniert fühlen.

Und wir fallen nicht mehr durch unser Übergewicht und unser Aussehen aus dem Rahmen, sondern gehören einfach dazu. Denn so gern wir individuell und einzigartig sind, bei negativ besetzten Themen wollen wir doch lieber alle als «unauffällig» gelten.

Übergewichtige Frauen auf der Strasse
Positiv auffallen geht oder ist gar erwünscht. Negativ Aufsehen erregen will jedoch niemand. Photo by Pixabay

Ich bin überzeugt, dass Schlanksein an sich nicht heisst, glücklich zu sein. Um uns die nötige Motivation zum Abnehmen zu holen, müssen wir deshalb anders ansetzen.

Und so komme ich auf meine anfangs gestellte Frage zurück: Haben Sie sich schon mal grundsätzlich gefragt, wieso Sie abnehmen wollen? Bevor Sie jetzt weiterlesen, bitte ich Sie, kurz innezuhalten: Was ist der Grund, warum Sie abnehmen wollen?

Worte haben Macht

Und, haben Sie sich eine befriedigende Antwort geben können? Falls Ihre Antwort lautete «ich will nicht mehr dick sein»: Meinten Sie nicht vielmehr, Sie wollen schlank sein? Gerade beim Entwurf zu diesem Artikel bin ich selbst wieder in die Falle getappt.

Bei der Überarbeitung des Artikels erinnerte mich ein Freund daran, dass unser Gehirn bei der Formulierung «ich will nicht mehr dick sein», das «Nicht» nicht wahrnimmt. Die Botschaft lautet also in unserem Unterbewusstsein «ich will dick sein». Wollen wir nicht vielmehr «schlank sein» oder «unser Wohlfühlgewicht» erreichen?

Worte haben Macht – oft viel mehr als uns allen bewusst ist. Doch dazu ein anderes Mal mehr. Im Moment ist für Sie einzig wichtig, dass Sie Ihren Beweggrund um abzunehmen positiv formulieren. Und so formulieren, dass Sie ihn wirklich erreichen können. «Nicht-Sein» können Sie nicht erreichen.

Dicksein kann unglücklich machen

Auch wenn ich heute überzeugt bin, dass Schlanksein nicht von sich aus glücklich macht, kann Übergewicht sehr wohl auch unsere Stimmung beeinflussen. Auf der psychischen Ebene kann es z.B. sein, dass wir uns unseres Übergewichts schämen und wir uns dadurch unglücklich fühlen.

Keine Motivation zum Abnehmen kann Depressionen verursachen
Durch starkes Übergewicht kann auch die Stimmung beeinflusst werden. Photo by Pixabay

Nicht zu vernachlässigen ist jedoch die physischen Ebene: Bauchfett ist biologisch hochaktiv und produziert Botenstoffe. Diese können, nebst weiteren durch unser Übergewicht ausgelöste Stoffwechselvorgängen, sehr wohl auf unsere Stimmungen einwirken. Deshalb lohnt es sich in jedem Fall seine persönliche Motivation zum Abnehmen zu finden.

Finden gehirngerechter Motivation zum Abnehmen

Sicher wissen Sie, dass unser Gehirn genauso wenig wie es auf «nicht» reagieren, sich unter Zahlen etwas vorstellen kann. Deshalb wird in Erfolgsseminaren immer wieder gepredigt, man solle sich nicht vorstellen «ich will in 10 Jahren Millionär sein». Vielmehr solle man sich ausmalen, was dies bedeuten würde: Man könnte sich ein schönes Haus bauen, eine Weltreise machen, uvm.

Genau dies gilt es zu beachten, wenn wir uns Motivation zum Abnehmen suchen: «Ich will 20 Kilo abnehmen», ist für unser Gehirn nicht greifbar. Wenn wir jedoch ein Foto oder Fotomontage aufhängen, die uns 20 Kilo leichter zeigt, ist das Signal ein anderes. Ebenso können wir uns vorstellen, wie wir wieder in eine Hose passen, die uns schon lange nicht mehr geht. Oder wie wir plötzlich wieder etwas unternehmen können, was uns lange infolge unseres Übergewichts verwehrt blieb.

Unser Gehirn braucht Bilder um sich zu motivieren

Nehmen Sie sich um abzunehmen in einem ersten Schritt Zeit um Ihre persönlichen Beweggründe zu finden, die Sie motivieren. Achten Sie darauf, dass Sie diese Gründe positiv formulieren, z.B. ich will schlank sein.

Motivation zum Abnehmen: Schlanke Frau auf Bootssteg
Sich selbst Schlank sehen – da kann auch eine Fotomontage helfen oder ein Bild aus einer Zeit, als wir noch schlank waren. Photo by Pixabay

In einem zweiten Schritt visualisieren Sie diese so lebhaft und farbig als möglich, eine Fotomontage oder eine Kollage hilft zusätzlich. Dieses Bild bringt Ihren Hauptantrieb zum Abnehmen auf den Punkt. Es hilft Ihnen erstens, die Motivation zum Abnehmen zu finden, damit Sie beginnen und zweitens, Krisen während des Abnehmens zu überwinden.

Drittens, halten Sie sich dieses Bild oder Fotomontage so oft wie möglich vor Ihre Augen oder noch besser, hängen Sie es an gut sichtbaren Orten in Ihrer täglichen Umgebung auf.

Sind Sie gut vorbereitet und voll motiviert in Ihrem Leben etwas zu ändern und Ihr Gewicht auf eine einfache und gesunde Weise zu reduzieren? Dann kontaktieren Sie mich, ich bin regelmässig in Memmingen (D) und Oberriet (CH) vor Ort: +49 171 430 5610 oder +41 76 358 35 60

Nächste Daten: Vom 11. – 18. August 2018

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg,

Ihre Susan Rothenberger

 

Motivation zum Abnehmen? Nutzen Sie die Kraft der Bilder!
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