Wie du den inneren Schweinehund austricksen kannst

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Egal was Du vorhast, Du musst immer mit dem ersten Schritt beginnen! Und genau da meldet sich auch schon unser innerer Schweinehund. Er stellt plötzlich Fragen. Warum sollte ich etwas ändern?

Bin ich wirklich zu dick? Ist Sport nicht Mord? Ernähre ich mich nicht bereits gesund? Lohnt es sich noch vor dem nächsten Geburtstag oder Wochenende tatsächlich was an meiner Ernährung zu ändern?

Ja es ist in der Tat nicht einfach diesen inneren Schweinehund zu überhören und sich gegen ihn zu stellen. Auch nicht wenn man weiß, dass es sich lohnt.

Vorsätze sind oft zu schnell gefasst

Vielen Menschen nehmen sich jedes Jahr zu Jahresbeginn vor, mehr Sport zu treiben, nicht mehr zu rauchen, sich gesünder zu ernähren oder ein paar Kilos zu verlieren. Aber der innere Schweinehund lacht sich bereits ins Fäustchen und wartet nur auf die Gelegenheit uns auszutricksen. Gründe sind schnell gefunden, um alle Pläne über Bord zu werfen oder auf unbestimmte Zeit zu verschieben. Was kann ich also tun?

Ohne Fokussierung klappt es nicht

Als ersten Schritt empfehle ich sich nicht zu viele Veränderungen auf einmal vorzunehmen. Fixiere deine Ziele und die Schritte dorthin schriftlich und kontrolliere deinen Erfolg wöchentlich. Wer keine genaue Vorstellung seines Ziels vor Augen hat, wird auch keinen Erfolg haben!

Planen ist die halbe Miete und für den inneren Schweinehund wird es schwer
Planen ist die halbe Miete. ©Pixabay

Mache dir also einen Plan was du verändern willst. Desto deutlicher du dein Ziel fokussierst, umso schneller wirst du es umsetzen können. Dein innerer Schweinehund verliert seine Macht! Er wird leiser und wird sich deinem Willen beugen.

Die Komfortzone verlassen

Sicherlich wird immer mal wieder seine Stimme laut. «Willst Du wirklich heute mit Sport beginnen?», «Nicht viel zu schönes Wetter?», «Bei diesem Regen vor die Tür?». Er wird versuchen dich aufzuhalten, um nicht seine Komfortzone verlassen zu müssen.

Den inneren Schweinehund wegtrainieren
Überwinde den inneren Schweinehund und fühle dich wieder wohl in deiner Haut. ©Pixabay

Aber damit bist du nicht alleine. Ruf dir ins Bewusstsein, welche Vorteile es hat deine Vorsätze dennoch umzusetzen. Du füllst dich toll etwas für Dich und Deine Gesundheit unternommen zu haben. Du wirst sehen wie die Pfunde auf der Waage purzeln. Du fühlst dich einfach wohl in deiner Haut. Sicher willst Du im Alter noch fit und aktiv sein.

Neues in den Alltag integrieren

Wichtig ist es Neues fest in den Alltag zu integrieren. Nur wenn es ein fester Bestandteil deines täglichen Ablaufs ist, wirst du es umsetzen. Plane also Tage und auch Zeiten, die für Sport vorgesehen sind. Auch für die Ernährungsumstellung solltest Du dir einen Wochenplan erstellen, damit Du weißt was du einkaufen und kochen wirst. Wenn Du planlos beginnst, wird der Alltagstrott dich schnell wieder eingeholt haben. Stell dir vor was sich konkret verändern soll. Denn für alles, was uns wichtig ist, werden wir uns die Zeit nehmen.

Plane deine Mahlzeiten eine Woche im voraus
Entfliehe dem Alltagstrott und plane im voraus. ©Pixabay

Sportliche Aktivitäten solltest Du am besten sofort nach der Arbeit einplanen, um nicht noch einmal «los» zu müssen. Zuhause hat der innere Schweinehund schnell die Oberhand. Er wird versuchen dich abzulenken. «Deine Lieblingssendung läuft gleich im TV: Willst du dich jetzt wirklich nochmal anziehen?» … und so weiter und so fort.

Lass dich vom inneren Schweinehund nicht unterkriegen

Es wird immer wieder Situationen geben, in denen dein innerer Schweinehund sich meldet. Wenn Du aber deine Ziele klar definiert hast und diese auch regelmäßig überprüfst, wird er es schwer haben. Er wird dich zwar nie verlassen, aber vielleicht könnt ihr Freunde werden. Und mit guten Freunden kann man auch mal Klartext reden wenn sie nerven, oder?

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