Wie du den inneren Schweinehund austricksen kannst

2
46

Egal was Du vor­hast, Du musst im­mer mit dem ers­ten Schritt be­gin­nen! Und ge­nau da mel­det sich auch schon un­ser in­ne­rer Schwei­ne­hund. Er stellt plötz­lich Fra­gen. War­um soll­te ich et­was ändern? 

Bin ich wirk­lich zu dick? Ist Sport nicht Mord? Er­näh­re ich mich nicht be­reits ge­sund? Lohnt es sich noch vor dem nächs­ten Ge­burts­tag oder Wo­chen­en­de tat­säch­lich was an mei­ner Er­näh­rung zu ändern?

Ja es ist in der Tat nicht ein­fach die­sen in­ne­ren Schwei­ne­hund zu über­hö­ren und sich ge­gen ihn zu stel­len. Auch nicht wenn man weiß, dass es sich lohnt.

Vorsätze sind oft zu schnell gefasst

Vie­len Men­schen neh­men sich je­des Jahr zu Jah­res­be­ginn vor, mehr Sport zu trei­ben, nicht mehr zu rau­chen, sich ge­sün­der zu er­näh­ren oder ein paar Ki­los zu ver­lie­ren. Aber der in­ne­re Schwei­ne­hund lacht sich be­reits ins Fäust­chen und war­tet nur auf die Ge­le­gen­heit uns aus­zu­trick­sen. Grün­de sind schnell ge­fun­den, um alle Plä­ne über Bord zu wer­fen oder auf un­be­stimm­te Zeit zu ver­schie­ben. Was kann ich also tun?

Ohne Fokussierung klappt es nicht

Als ers­ten Schritt emp­feh­le ich sich nicht zu vie­le Ver­än­de­run­gen auf ein­mal vor­zu­neh­men. Fi­xie­re dei­ne Zie­le und die Schrit­te dort­hin schrift­lich und kon­trol­lie­re dei­nen Er­folg wö­chent­lich. Wer kei­ne ge­naue Vor­stel­lung sei­nes Ziels vor Au­gen hat, wird auch kei­nen Er­folg haben!

Planen ist die halbe Miete und für den inneren Schweinehund wird es schwer
Pla­nen ist die hal­be Mie­te. ©Pixabay

Ma­che dir also ei­nen Plan was du ver­än­dern willst. Des­to deut­li­cher du dein Ziel fo­kus­sierst, umso schnel­ler wirst du es um­set­zen kön­nen. Dein in­ne­rer Schwei­ne­hund ver­liert sei­ne Macht! Er wird lei­ser und wird sich dei­nem Wil­len beugen.

Die Komfortzone verlassen

Si­cher­lich wird im­mer mal wie­der sei­ne Stim­me laut. «Willst Du wirk­lich heu­te mit Sport be­gin­nen?», «Nicht viel zu schö­nes Wet­ter?», «Bei die­sem Re­gen vor die Tür?». Er wird ver­su­chen dich auf­zu­hal­ten, um nicht sei­ne Kom­fort­zo­ne ver­las­sen zu müssen.

Den inneren Schweinehund wegtrainieren
Über­win­de den in­ne­ren Schwei­ne­hund und füh­le dich wie­der wohl in dei­ner Haut. ©Pixabay

Aber da­mit bist du nicht al­lei­ne. Ruf dir ins Be­wusst­sein, wel­che Vor­tei­le es hat dei­ne Vor­sät­ze den­noch um­zu­set­zen. Du füllst dich toll et­was für Dich und Dei­ne Ge­sund­heit un­ter­nom­men zu ha­ben. Du wirst se­hen wie die Pfun­de auf der Waa­ge pur­zeln. Du fühlst dich ein­fach wohl in dei­ner Haut. Si­cher willst Du im Al­ter noch fit und ak­tiv sein.

Neues in den Alltag integrieren

Wich­tig ist es Neu­es fest in den All­tag zu in­te­grie­ren. Nur wenn es ein fes­ter Be­stand­teil dei­nes täg­li­chen Ab­laufs ist, wirst du es um­set­zen. Pla­ne also Tage und auch Zei­ten, die für Sport vor­ge­se­hen sind. Auch für die Er­näh­rungs­um­stel­lung soll­test Du dir ei­nen Wo­chen­plan er­stel­len, da­mit Du weißt was du ein­kau­fen und ko­chen wirst. Wenn Du plan­los be­ginnst, wird der All­tags­trott dich schnell wie­der ein­ge­holt ha­ben. Stell dir vor was sich kon­kret ver­än­dern soll. Denn für al­les, was uns wich­tig ist, wer­den wir uns die Zeit nehmen.

Plane deine Mahlzeiten eine Woche im voraus
Ent­flie­he dem All­tags­trott und pla­ne im vor­aus. ©Pixabay

Sport­li­che Ak­ti­vi­tä­ten soll­test Du am bes­ten so­fort nach der Ar­beit ein­pla­nen, um nicht noch ein­mal «los» zu müs­sen. Zu­hau­se hat der in­ne­re Schwei­ne­hund schnell die Ober­hand. Er wird ver­su­chen dich ab­zu­len­ken. «Dei­ne Lieb­lings­sen­dung läuft gleich im TV: Willst du dich jetzt wirk­lich noch­mal an­zie­hen?» … und so wei­ter und so fort.

Lass dich vom inneren Schweinehund nicht unterkriegen

Es wird im­mer wie­der Si­tua­tio­nen ge­ben, in de­nen dein in­ne­rer Schwei­ne­hund sich mel­det. Wenn Du aber dei­ne Zie­le klar de­fi­niert hast und die­se auch re­gel­mä­ßig über­prüfst, wird er es schwer ha­ben. Er wird dich zwar nie ver­las­sen, aber viel­leicht könnt ihr Freun­de wer­den. Und mit gu­ten Freun­den kann man auch mal Klar­text re­den wenn sie ner­ven, oder?

Wie po­si­ti­ves Den­ken Ber­ge ver­set­zen kann

Mer­kenMer­ken

Mer­kenMer­ken

Mer­kenMer­ken

Wie du den in­ne­ren Schwei­ne­hund aus­trick­sen kannst
4.8 (96.67%) 12 vo­tes

2 KOMMENTARE

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein
Bitte Name eingeben

5 × zwei =