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Machen Sie sich nichts vor: Als Angestellter im Hamsterrad sind Sie nicht viel mehr als ein Befehlsempfänger und ein unerwünschter Kostenfaktor. Aus betriebswirtschaftlicher Sicht macht man daraus auch nicht einmal mehr ein großes Geheimnis. Dabei haben sich die Zeiten drastisch geändert. Niemals zuvor gab es derart viele Möglichkeiten sich selbst zu verwirklichen wie heute.

Erkennen Sie sich im Hamsterrad wieder?

Es ist 6 Uhr und der Wecker klingelt, keine Zeit auszuschlafen. Frühstücken, fertigmachen und los gehts – die Stempeluhr kennt kein Erbarmen!

Endlich 12 Uhr – Mittagspause. Schnell was zu essen aus der Kantine oder dem Imbiss und weiter geht es. Mein Chef erwartet eine Präsentation, die er bei seinem nächsten Meeting  nutzen will. Ich hetze zurück zum Arbeitsplatz, eigentlich wollte ich noch ein paar Sonnenstrahlen genießen, wer weiß ob am Wochenende auch schönes Wetter ist? Die Hose drückt vom Mittagessen und ich würde mich lieber hinlegen. Da kommt bereits mein Chef und fragt, ob seine Präsentation endlich fertig ist. Meine Ideen zum Thema werden nicht berücksichtigt und er betont nochmal, dass er das ganze bis morgen früh per Mail haben will.

Essen unter Zeitdruck
Photo by Dan Gold on Unsplash

17.30 Uhr – endlich geschafft! Als ich die Präsentation verschicke, sehe ich, dass mein E-Mail Postfach überquillt. Zwei Nachrichten alleine von meinem Chef, dem noch Ergänzungen eingefallen sind. Weitere E-Mails erwecken den Eindruck, dass sie zumindest heute noch gelesen werden müssen.

Um 19.00 Uhr eile ich zur Stempeluhr, damit ich noch rechtzeitig zu meinem Fitnesskurs komme, der in einer Stunde startet. Schließlich möchte ich noch etwas für mich tun. Am Auto angekommen, stelle ich fest, dass ich meine Sporttasche zuhause vergessen habe und dafür noch die Altglasflaschen von gestern spazieren fahre.

Traditionelle, mechanische „REFA-Stoppuhr“ in HM-Teilung vor Zeitaufnahmebogen
Photo by Wikipedia

Ich fahre also nach Hause, um meine Sporttasche zu holen und noch eine Kleinigkeit zu essen. Als ich den Kühlschrank öffne – gähnende Leere. Die Sportklamotten vom letzten Training haben sich auch nicht selbst gewaschen und ich beschließe, erst die Waschmaschine zu laden und einkaufen zu gehen. Sport kann ich auch morgen noch machen.

Der ganz normale Wahnsinn

Ich habe heute das Gefühl das jede Ampel nur wartet, um auf Rot zu schalten. Der Parkplatz vorm Supermarkt ist bereits brechend voll. Schnell schnappe ich mir noch einen der letzten Einkaufswagen und auf ins Gedränge. Vor der Kasse stauen sich die Menschen und keiner hat für den anderen ein Lächeln übrig.

Wäsche machen in der Waschküche
Photo by chuttersnap on Unsplash

Zurück zu Hause; ausladen, einräumen. Wäsche fertig machen! Mein Hunger ist mittlerweile so groß das an ein gesundes ausgewogenes Abendessen nicht zu denken ist. Es müssen mal wieder ein paar Süßigkeiten reichen. Genervt über den Tag und frustriert, zappe ich durch das Fernsehprogramm. Keine 10 Minuten später schlafe ich auf dem Sofa,  bis am nächsten Morgen mein Wecker wieder klingelt. Der einzig positive Gedanke der mich antreibt, bald habe ich Urlaub – nur noch 8 Wochen.

Ich will da raus – aber wie?

Nun sind Sie dran: Fangen Sie an Ihr Leben zu ändern, wenn Sie unzufrieden sind. Hören Sie auf das Leben zu leben, welches von Ihnen erwartet wird. Beginnen Sie so zu leben wie Sie es wollen! Heute und nicht irgendwann!

Doch nehmen Sie sich in Acht, denn es ist ein harter Weg dem Hamsterrad zu entkommen. Die meisten von uns sind nämlich von Kindesbeinen an für ein Leben im Hamsternd geprägt.

Nachdenklich in der Eisenbahn
Photo by Jad Limcaco on Unsplash

Nehmen Sie sich also Zeit über alles in Ruhe nachzudenken, bereiten Sie sich richtig vor und mache einen Schritt nach dem anderen. Erst wenn Sie ganz tief von innen heraus der Überzeugung sind, dass Sie Ihr Leben ändern müssen, dann wird es Ihnen auch wirklich gelingen.

Aber keine Angst: Ich werde Sie in diesem Prozess begleiten und zeige Ihnen meinen Weg auf, über den ich es geschafft habe, dem Hamsterrad zu entkommen.

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Gefangen im Hamsterrad – wo ist der Notausgang?
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