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Du möchtest deine Ernährungsweise basischer gestalten und damit deine Gesundheit und dein Aussehen positiv beeinflussen? Gute Idee! Denn eine basische Ernährung ist ideal, um unsere Mineralstoffdepots wieder aufzufüllen und unsere Entgiftungsorgane bei der Ausscheidung von Säuren und Giften zu unterstützen. Wie gehen wir beim basisch leben vor?

Oftmals ist es so, dass wir beginnen, auf Säurebildner wie u.a. Industriezucker oder konventionelle Getreideprodukte zu verzichten, um unsere persönlichen Ziele, wie mehr Energie ein besseres Hautbild oder weniger Gewicht zu erreichen. Letztendlich vergessen wir aber, dass es auch in unserer Lebensweise Säurebildner gibt, die unseren Körper in eine Schieflage bringen können, wie zum Beispiel zu viel Stress. Denn Gesundheit basiert nicht nur auf einer Säule, der Ernährung, sondern auch auf einer gesunden Lebensweise, Bewegung und Entspannung. Daher macht es Sinn, in unserem Alltag nicht nur die Ernährung basischer zu gestalten, sondern auch in anderen Bereichen die Säuren und Gifte zu reduzieren.

Willst auch du basisch leben? Dann hole dir hier 5 Tipps, wie du deinen Tag sowohl in der Ernährung als auch Lebensweise basischer gestalten kannst.

1. Basenbildner erhöhen

Salate und frische pflanzliche Lebensmittel allgemein sind einer der wesentlichen Bestandteile der basischen Ernährung. Doch auch hier ist meistens immer noch etwas Luft nach oben, denn in unserem Alltag vergessen wir oft, auf besonders nährstoffhaltige Lebensmittel zu achten.

Basisch leben: Ein Frau hält auf einer Wiese Löwenzahn in der Hand
Basisch leben: Löwenzahn hat viele gute Eigenschaften. Verwendet werden kann die gesamte Pflanze. Photo by Pixabay

Besonders Wildkräuter, wie Giersch oder Löwenzahn, liefern uns enorme Vitalstoffe und sind leicht in unseren Salat oder Smoothie integrierbar. Auch Sprossen und Keimlinge sind es wert, öfter den Weg auf unseren Speiseteller zu finden. Zusätzliche lohnt es sich Lebensmittel mit vielen Enzymen, die den Entgiftungsprozess unterstützen, zu essen. Hierzu gehören u.a. Papaya, Spinat oder Artischocke.

2. Stress dich nicht

Stress gehört zu unserem Alltag dazu und anstatt uns damit zu stressen, Stress bestmöglich zu vermeiden, können wir einfach lernen, mit stressigen Situationen umzugehen. Stress ist nicht das Problem. Das Problem ist, dass wir verlernen, dem Gegenspieler, der Entspannung, ebenso viel Raum zu geben und für Ausgleich zu sorgen. Stress macht basisch leben schwer und ist einer der größten Säurebildner und führt dazu, dass in unserem Körper diejenigen Körperfunktionen angeregt werden, die Säuren produzieren. Sind wir gestresst, produziert unser Körper u.a. vermehrt Magensäure, was die Magenschleimhaut angreifen und langfristig zu einem Magengeschwür führen kann. Hinzu kommt, dass wir bei Stress schneller und hektischer atmen. Nicht schlimm?

Entspannung ist gut fürs Herz
Entspannungsübungen sind auch gut fürs Herz. Photo by Pixabay

Die Atmung wird leider oftmals unterschätzt. Denn über die Lungen atmen wir flüchtige Säuren in Form von Kohlendioxid ab. Je tiefer und bewusster wir atmen, desto mehr begünstigen wir den Austausch von Kohlendioxid und Sauerstoff. Einfach mal zwischendurch die Hand auf den Bauch legen und spüren, wie die Bauchdecke sich hebt und senkt. Bei flacher Atmung wirst du hier nicht sehr viel spüren und diese kleine Maßnahme hilft dir, wieder bewusster und tiefer zu atmen.   

3. Bade es einfach aus

Du hattest einen stressigen Tag und hast es mit den Säurebildnern ein wenig übertrieben? Ein Osmosebad hilft deinem Körper, ein Zuviel an Säuren über die Haut in das basische Wasser auszuscheiden. Du hast keine Zeit für ein Vollbad? Ein Fußbad beim Fernsehen oder Lesen ist hier eine tolle Alternative. Basisch leben kann so entspannend sein.

Basisches Fussbad für ein schönes Hautbild
Ein basisches Fußbad kann die Entgiftung unterstützen. Photo by Pixabay

Die Füße werden auch die Hilfsnieren genannt, über die der Körper Säuren und Gifte vermehrt ausscheiden kann. Eine weitere Möglichkeit ist ein sogenannter Basenpuffer. Nach dem Duschen kannst du in einem kleinen Gefäß etwas Basensalz in Wasser auflösen und deinen Körper damit abreiben. Die Lösung bleibt auf der Haut und unterstützt tagsüber die Entgiftung.

4. Die innere Dusche

Unser Körper nutzt die Nacht, um zu regenerieren und gleichzeitig zu entgiften. Nach der traditionellen chinesischen Medizin gibt es eine innere Organuhr, nach welcher unsere Organe immer zu unterschiedlichen Zeiten ihre Hochphase haben. Während der Regenrationszeit in der Nacht ist unsere Leber, unser zentrales Entgiftungsorgan, zum Beispiel hochaktiv und neutralisiert Säuren, die morgens zur Ausscheidung bereitstehen. Anstelle eines säurebildenden Frühstücks hilfst du deinem Körper besonders, indem du zunächst 1-2 Gläser stilles mineralarmes Wasser trinkst.

Halbleeres Wasserglas auf den Tisch
Morgens 1-2 Gläser stilles mineralarmes Wasser hilft dem Körper. Photo by Pixabay

Damit füllst du deine Wasserreserven auf, unterstützt die Entgiftung und reinigst deinen Körper somit von innen. Den Entgiftungsprozess kannst du am Morgen noch durch das Ölziehen unterstützen. Beim Ölziehen soll mit Sesamöl oder auch anderen pflanzlichen Ölen der Mundraum von Säuren und Giften befreit werden. Diese Methode gilt dadurch, dass Bakterien abgetötet werden sollen, auch als ganzheitliche Methode.   

5. Natur pur auf der Haut

Viel zu oft unterschätzen wir, welche Auswirkungen die chemischen Stoffe in Reinigungsmittel, Spülmitteln oder Waschmitteln haben können. Nicht zu vergessen die Kosmetik, die wir uns direkt über die Haut einverleiben. Dabei ist besonders diese Maßnahme, der Austausch von Produkten, die einfachste im Alltag! Anstatt wenig Wirkstoffen und vielen chemischen Substanzen, die unter Verdacht stehen, Brustkrebs oder Zyklusstörungen zu begünstigen, können wir das Verhältnis einfach umdrehen. Mehr frische Zutaten aber dafür möglichst keine chemischen Mittel. Jeder Zusatzstoff in den Produkten sorgt dafür, dass dein Produkt schöner riecht oder besser aussieht. Dies gilt aber leider nicht automatisch auch für deinen Körper!

Auslage von verschiedenen Naturseifen
Naturkosmetik wie beispielsweise Naturseifen kann auch selber hergestellt werden. Photo by naturakademie-freital.de

Im Gegenteil. Denn bei Kosmetik ist es, wie bei Lebensmitteln – je frischer die Zutaten, desto stärker und gesünder die Wirkung. Bevor du jetzt zu Naturkosmetik greifst, sei jedoch noch angemerkt, dass dies kein geschützter Begriff ist und nicht bedeutet, dass diese Produkte ohne Konservierungsstoffe sind oder generell deine Gesundheit unterstützen. Frische Kosmetik, pflanzliche Öle und Naturseifen sind hier die beste Wahl. Frische Produkte liefern Wirkstoffe, die unseren Körper entlasten und gleichzeitig pflegen.

Mehr unter www.basischfit.com

Basisch leben – 5 Tipps für einen basischeren Alltag
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