Geschätzte Lesezeit: 4 Minuten

Kennen Sie das Gefühl, von der Seite schief angeschaut zu werden, weil Sie keine Modelmaße haben? Oder das Gefühl, dass über Sie getuschelt wird, weil Sie offensichtlich Übergewicht mit sich herumtragen?

Nicht ernst genommen zu werden, weil Sie übergewichtig sind. In der Arbeitswelt nicht wahr genommen zu werden, obwohl Ihre Arbeit hervorragend ist, doch alle um Sie herum sehen nur das «hervorragende» Übergewicht. Fühlen sie sich auch schlecht, wenn Sie glauben, was die anderen über Sie denken könnten? Wünschen Sie sich manchmal, mehr aus sich heraus zu holen und trauen sich letztendlich doch nicht, weil Sie sich selbst zu dick finden? Wenn Sie jetzt denken, das kenne ich doch auch alles, dann lesen Sie gerne weiter.

Vom Trampeltier zum Business-Weib

Heike zu ihrer Flip-Flop-Zeit
Photo by Heike Ochel-Herwig

Ganz einfach, ich fühlte mich in meiner Haut nicht mehr wohl. Klamotten kaufen wurde immer schwieriger und meistens versuchte ich mein Übergewicht mit weiten Kleidern zu kaschieren. Meine Füße wurden natürlich auch immer speckiger und da ich von Natur aus einen breiten Fuß habe, passte ich bald nicht mehr in einen geschlossenen Schuh.

Weisser Hut und Flip-Flops am Strand
Photo by Pixabay

So freute ich mich jedes Jahr auf die warme Jahreszeit. Diese fing bei mir, egal wie warm es war, schon spätestens Ende März an. Sie hörte allerdings auch erst Anfang November wieder auf. Diese Zeit bedeutete für mich, Freiheit für die Füße.

Ich trug nur noch Flip-Flops und fühlte mich pudelwohl – so dachte ich. Doch immer, wenn mir eine gut aussehende Frau, gut gekleidet und mit schönen Schuhen begegnete, dachte ich: «So würde ich auch gerne wieder in der Welt herumlaufen.»

Geschäftsfrau businesslike gekleidet
Photo by rawpixel.com on Unsplash

Schon in meiner Flip-Flop-Zeit war ich selbstständige Unternehmerin, doch fühlte ich mich wenig ernst genommen. Mit meinem Wissen konnte ich irgendwie nicht punkten. Das dieses, nicht ernst genommen werden, etwas mit meinem äußeren Erscheinungsbild zu tun haben konnte, wollte ich nicht wahrhaben. Erst als ich ein Seminar besuchte und ich dem Referenten genau gegenübersaß, bemerkte ich, dass dieser nette Herr mir ständig auf die Füße schaute. Natürlich trug ich Flip-Flops – es war ja meine Jahreszeit.

Die Erkenntnis hat gesessen

Ich weiß bis heute nicht, ob der nette Referent die Kleiderordnung sowieso als Programmpunkt auf seiner Agenda hatte oder ob ich der Auslöser dazu war. Das ist auch heute völlig egal. Er sagte, nachdem er so einiges über die Kleiderordnung im Berufsleben angesprochen hatte und das wörtlich: «… und Flip-Flops im Beruf geht gar nicht, außer Sie sind Strandbetreiber.» Das saß!

In diesem Moment hätte ich den Referenten am liebsten geohrfeigt. Heute bin ich ihm dankbar. Denn ohne diese direkte, klare Ansage, dümpelte ich heute noch mit meinen Flip-Flops durch die Gegend.

Heike mit Flip-Flops, die der Vergangenheit angehören
Photo by Heike Ochel-Herwig

Das war für mich ein Auslöser, mir die Unternehmerwelt wirklich nochmal genau anzuschauen. Ich stellte fest, dass die wirklich erfolgreichen Unternehmer nicht meine Gewichtsklasse haben, sondern sehr viel bewusster mit sich und ihrem Köper umgehen. Sie treiben Sport und ernähren sich weitestgehend gesund. Kurz gesagt: sie achten auf sich.

Geschäftsmann mit Laptop auf Balkon
Photo by LinkedIn Sales Navigator on Unsplash

Doch was tat ich? Ich war mir meistens egal. Ich aß sehr ungesund, Sport war für mich Mord. Als mir in diesem Zusammenhang noch jemand mitteilte: «Hey, du bist Unternehmerin, also unternimm was. Fang bei Dir an! Oder bist Du doch die Unterlasserin? Dann unterlass alles. Melde einfach dein Gewerbe ab und geh irgendwo arbeiten.» Das war hart, wie mit den Flip-Flops.

So fing ich an, zu unternehmen

In erster Linie bei mir selbst. Ich fing an zu gehen. Wohlbemerkt gehen, nicht laufen. Das würden meine Knie heute noch nicht für gut befinden, denn übergewichtig bin ich noch immer, nur nicht mehr ganz so stark. Heute macht mir gehen wieder Spaß.

Um Gewicht zu verlieren ernähre ich mich stoffwechsel-optimiert auf meinen Ernährungstyp abgestimmt. Wenn Sie darüber mehr erfahren möchten, kann ich Ihnen das Buch von Ralf Wuzel wärmstens empfehlen. Es hat mich wieder auf den richtigen Weg gebracht.

Heute bin ich wieder stolz auf mich

Mein Leben macht mir wieder viel Spaß und ich achte bei meiner Garderobe doch etwas mehr auf Business Look. Im Gesamtpaket teilt mir die Außenwelt mittlerweile mit, dass ich doch sehr viel abgenommen hätte und gut aussehen würde. Das erfüllt mich mit sehr viel Stolz.

Wenn ich nun Bilder von mir betrachte, stelle ich selbst fest, dass meine Körperhaltung eine ganz andere geworden ist – aufrecht und mit Stolz.

Heike auf dem Spaziergang auf Fussweg
Photo by Heike Ochel-Herwig

Auf dem Bild wird sichtbar, wie ich mich fühle: Zufrieden und glücklich. Nach oben habe ich dennoch für diese Gefühle jede Menge Platz. Die Unternehmerin Heike wird ernst genommen. Ein schönes Gefühl.

Wenn Sie nun etwas unternehmen und verändern wollen, rufen Sie mich während meiner kostenlosen Sprechzeiten immer Mittwochs von 10 bis 11 Uhr oder von 16 bis 17 Uhr an. Egal aus welcher Region Sie kommen, ich helfe Ihnen gerne weiter.

Herwig verbessert Lebensqualität

Heike Ochel-Herwig:  +49 (0)02751 4279291

Sprechzeiten: Mittwoch 10 bis 11 Uhr und 16 bis 17 Uhr

MerkenMerken

MerkenMerken

MerkenMerken

MerkenMerken

MerkenMerken

Vom übergewichtigen Trampeltier zum gewichtigen «Businessweib»
4.9 (98.33%) 12 votes

2 KOMMENTARE

  1. Heike hat nicht gewartet, dass sich etwas ändert, sondern sie hat ihr Leben in beide Hände genommen und hat gehandelt. Sie bestimmt jetzt, wo es lang geht. Eine wirklich tolle Entwicklung!

  2. Auch wenn ich nie Flip-Flops trug, erkenne ich mich sehr wohl wieder: Bei mir waren es offene, lange Gesichts-verdeckende Haare, ein Sweatshirt, dass von einem Freund mit einem Zirkuszelt verglichen wurde und zu weite Jeans, gut angefühlt hat sich meine Kleidung dennoch nicht.
    Wie viel wohler fühle ich mich heute, nachdem ich durch meine Abnahme mich wieder getraue, mich anders zu kleiden? Und das obwohl auch ich noch längst keine Modellmasse habe. Es lohnt sich alleweil sich ehrlich mit sich und seinem Körper auseinanderzusetzen um dann aus einer „alles-beim-Alten-lassen“ auszubrechen und aktiv was für sich selbst zu tun! Hut ab Heike, weiter so.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein
Bitte Name eingeben

18 − eins =