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Viele Unternehmen haben immer öfter Probleme, die richtigen Mitarbeiter zu finden oder mit der Belegschaft die notwendige Mitarbeiterbeziehung aufzubauen. Im Gegenzug hat ein Gros der Angestellten bereits innerlich gekündigt. Die Wechselbereitschaft ist groß. Mit jedem Mitarbeiter, der geht, verliert ein Unternehmen wertvolles Wissen.

«Unternehmen bekommen nicht mehr genug Mitarbeiter und wenn doch, dann können sie sie nicht mehr halten. Die Tatsache, dass der Mitarbeiter der wichtigste Schlüsselfaktor für den Erfolg ist, ist überhaupt noch nicht angekommen.

Jeder zweite Angestellte hat innerlich gekündigt

Fragt man heute Manager, sagen die immer noch, es gehe primär darum, Geschäftsziele umzusetzen, Gewinne zu erhöhen. Währenddessen hat jeder zweite Angestellte in Deutschland innerlich gekündigt. Es gibt Unternehmen mit einer Krankenquote von 30 Prozent. Das liegt daran, dass im Unternehmen etwas nicht stimmt. Wenn dann diese hochspezialisierten Experten ein Unternehmen mit ihrem Wissen verlassen, schädigt dieser Verlust das Unternehmen. Es ist sträflich, wie ignorant Unternehmen mit dem Wissen ihrer Mitarbeiter umgehen.» so Edgar K. Geffroy auf die Frage: Warum Unternehmen die Herausforderung «Mitarbeiterbeziehung» nicht angehen?

Die Arbeitswelt 4.0 braucht Wissenskrieger

«Um als Unternehmen besser zu werden und die Herausforderungen für bessere Kundenbeziehungen als Wettbewerbsvorteile zu erkennen, ist der erste Schritt vor den eigenen Spiegel. Denn die wichtigste Beziehung im Leben ist die zu uns selbst. Ein Unternehmen kann nur in dem Maße wachsen, wie jeder einzelne sich weiterentwickelt.

Mitarbeiterbeziehung: Nur begeisterte und zufriedene Mitarbeiter schaffen zufriedene Kunden. Das ist bekannt, bekommt jetzt aber eine neue Dimension.
Mitarbeiterbeziehung: Nur begeisterte und zufriedene Mitarbeiter schaffen zufriedene Kunden. Das ist bekannt, bekommt jetzt aber eine neue Dimension. Edgar K. Geffroy / Photo by geffroy.com

Der Mitarbeiter weiß, was der Kunde braucht, bevor dieser es selbst weiß – das macht den entscheidenden Unterschied. Big Data wird dabei überbetont. Das Wissen entsteht und sitzt immer noch in den Köpfen der Mitarbeiter. Das muss man aktivieren und Sie müssen die Mitarbeiter motivieren, ihr Wissen zu teilen. Ein Wissenskrieger verfügt über Expertenwissen. Er kann auf seinem Gebiet sein Wissen wie in einem Krieg einsetzen. Man muss das Wissen dieser Krieger, die Mut und Willen haben, speichern, halten und an den richtigen Stellen einsetzen.» ist Edgar K. Geffroy überzeugt.

Was sollten Unternehmen anders machen?

«Unternehmen müssen sich bei den Mitarbeitern bewerben. Und dafür brauchen sie ein Verkaufskonzept und eine gute Antwort auf die Frage: Warum sollte sich jemand ausgerechnet bei ihnen bewerben? Eine Schlüsselfrage hat mir bisher kein Unternehmen beantwortet: Haben Sie eine schriftlich ausformulierte Mitarbeiterstrategie, mit der Sie in fünf bis zehn Jahren zum Wunscharbeitgeber werden wollen? Ich habe tausende Unternehmen gefragt. Nicht eines hat geantwortet. Das Thema Mitarbeiter ist immer noch nicht im Fokus.» so Edgar K. Geffroy.

Mitarbeiterbeziehung im digitalen Zeitalter

DGS'18 Herbstevent Hof - Mitarbeiterbeziehung im digitalen Zeitalter

Am 23. November 2018 erfahren Sie von Edgar K. Geffroy am DGS’18 Jahresevent Hof, warum im Zeitalter der digitalen Transformation der Mitarbeiter ein zentraler Schlüsselfaktor für Unternehmen wird und wie er einen neuen Weg der Zukunftssicherung und Erfolgssteigerung in einer digitalen Welt weist. Wie sieht die Zukunft einer erfolgreichen Mitarbeiterbeziehung aus?

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Die Mitarbeiterbeziehung wird in den Unternehmen zum Schlüsselfaktor
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