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mit Buchtipp Florence Gaub „Zukunft. Eine Bedienungsanleitung“

Zum Jahresende lassen viele Menschen das vergangene Jahr Revue passieren. Gleichzeitig wagt man schon einen Blick in die Zukunft. Was wird das neue Jahr wohl bringen? Und das ist wichtig, denn die Beschäftigung mit der eigenen Zukunft ermöglicht es, sich klare Ziele zu setzen und die persönliche Entwicklung voranzutreiben. Ob beruflich, gesundheitlich oder persönlich – die bewusste Auseinandersetzung mit der eigenen Zukunft schafft Orientierung und motiviert, das Beste aus sich herauszuholen. Deshalb haben wir uns dazu entschlossen, kurz vor Weihnachten das Buch von Florence Gaub „Zukunft. Eine Bedienungsanleitung“ vorzustellen – kein platter Ratgeber und kein abgehobenes akademisches Gerede über schemenhafte Zukunft, sondern eine echte Bedienungsanleitung zum Start unserer Zukunftsmaschine.

Dabei geht es nicht nur um die persönlichen Vorsätze und Pläne für das neue Jahr, sondern auch um die Frage, welche Entwicklungen die Gesellschaft und die Welt insgesamt erwarten. Die Teilhabe an gesellschaftlichen Diskursen, politischen Entscheidungsprozessen und sozialen Veränderungen ist von großer Bedeutung. Nur durch aktive Beteiligung können wir eine positive Entwicklung für alle vorantreiben.

Die Beschäftigung mit der Zukunft ist jedoch oft von Angst begleitet – Angst vor Veränderung, vor dem Unbekannten. Natürlich ist die Zukunft nicht vorhersehbar, aber wir können verschiedene Möglichkeiten durchspielen. „Je mehr Zukünfte man sich vorstellen kann, desto freier ist man“, sagt Gaub. Angst ist dabei kein guter Begleiter, denn sie versperrt den Zugang zu den kreativen Bereichen des Gehirns. So leicht es also ist, sich auf das Bekannte und Vertraute zurückzuziehen – die Einstellung „Ich kann sowieso nichts ändern“ ist in Krisenzeiten wie diesen der absolut falsche Weg.

Und deshalb müssen wir uns auch als Einzelne den großen Fragen stellen. Die Herausforderungen, vor denen die Welt steht, sind komplex und global. Klimawandel, Kriege, soziale Ungleichheit, Gesundheitspandemien – all diese Themen erfordern eine globale Perspektive und Zusammenarbeit. Sich mit der globalen Zukunft auseinanderzusetzen bedeutet, sich bewusst zu machen, dass wir Teil eines größeren Ganzen sind und dass unser Handeln Auswirkungen auf die Welt hat, auch wenn wir dies im Kleinen oft nicht erkennen können. Deshalb plädiert die Autorin auch dafür, die Lähmung zu überwinden und auf die Handlungsebene zurückzukehren, denn wir haben heute mehr Entscheidungsfreiheit und Einflussmöglichkeiten als jemals zuvor in der Geschichte. Wir müssen sie nur zu nutzen wissen, betont Gaub in einem Interview mit dem Deutschlandfunk vom 18.12.2023 und gibt folgende Tipps für die Auseinandersetzung mit der Zukunft:

  1. Die Vergangenheit nicht verklären: Oft wünscht man sich die vermeintliche Einfachheit der Vergangenheit zurück, verfällt aber in Nostalgie. Besser ist es, sich die heutigen Möglichkeiten bewusst zu machen.
  2. Die Zukunft ist keine Wiederholung der Vergangenheit. Auch wenn uns diese Denkweise einfacher erscheint: Was früher galt, muss nicht automatisch auch in Zukunft gelten.
  3. Wenn man sich von den großen Themen überfordert fühlt, sollte man sich bewusst machen, was bereits geschehen ist. Sind wirklich immer die großen Katastrophen passiert?
  4. Bei der Beschäftigung mit der Zukunft ist es wichtig, sich Zeit zu nehmen und darauf zu achten, welche Informationen man aus welchen Quellen aufnimmt.

Quelle: Florence Gaub: „Zukunft. Eine Bedienungsanleitung“ (deutschlandfunk.de), zuletzt aufgerufen am 20.12.2023, 14:30 Uhr.

Man kann die Auseinandersetzung mit der Zukunft als eine Quelle der Inspiration, Motivation und Verantwortung betrachten. Sie ermöglicht es uns, nicht nur unser eigenes Leben positiv zu gestalten, sondern auch einen Beitrag für eine bessere Zukunft der Gesellschaft und der Welt zu leisten. Statt vor dem Unbekannten zurückzuschrecken, sollten wir die kommenden Jahre mit Neugier und Zuversicht angehen.

In diesem Sinne bedankt sich das Team von myPfadFinder und den GesundheitsStrategen bei allen Leserinnen und Lesern für ihre Treue und wünscht Ihnen und Ihren Familien ein frohes Weihnachtsfest, besinnliche Feiertage und einen guten Rutsch in ein hoffentlich erfolgreiches neues Jahr.


Bildquelle Titelbild: Tim Mossholder/Pexels.

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