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Mit dem Beginn des neuen Jahres erwarten Autofahrer wieder viele Gesetzesänderungen. Wir haben einige der wichtigsten Änderungen zusammengefasst.

Neu werden auch die Autobesitzer zur Kasse gebeten

Autofahrer, die ohne zugelassene Winterreifen unterwegs sind, zahlen seit dem 1. Januar 2018 ein höheres Bußgeld. Neu ist, dass in einem solchen Fall auch der Autobesitzer zur Kasse gebeten wird. Das Bußgeld für die Benutzung des Handys am Steuer ist dagegen schon seit November 2017 auf bis zu 200 Euro erhöht.

Winterreifenpflicht für Autofahrer
Wer ohne zugelassene Winterreifen unterwegs ist, zahlt höheres Bußgeld. Photo by Pixabay

Spannend wird es am 22. Februar, denn an diesem Tag wird ein wichtiges Gerichtsurteil über Fahrverbote für alte Dieselfahrzeuge in Stuttgart, Dresden oder anderen deutschen Großstädten erwartet.

Dass Neuwagen ab dem 1. April mit dem Notrufsystem «eCall» ausgestattet sein müssen, steht indessen schon fest. Dieses setzt bei einem Unfall automatisch einen Notruf mit dem genauen Standort sowie weiteren wichtigen Informationen ab.

Autovermieter sind gerüstet

Mietwagen-Fahrer brauchen sich über all diese Neuregelungen keine großen Gedanken zu machen, denn im Normalfall sorgen die Autovermieter für die regelkonforme Ausstattung ihrer Fahrzeuge. So sind Mietfahrzeuge in Deutschland nahezu ausnahmslos mit wintertauglichen Reifen ausgerüstet.

Autovermieter und Carsharing-Anbieter passen Ihren Fahrzeugpark an die neuen Gesetze an. Photo by freegreatpicture.com

Wer während der Fahrt telefonieren möchte, bekommt ab der Kategorie «Mittelklasse» meistens einen Mietwagen mit Bluetooth-Freisprecheinrichtung. Dieselfahrzeuge deutscher Autovermieter sind in der Regel nicht älter als vier bis fünf Monate und erfüllen somit modernste Abgasvorschriften und bis Ende des Jahres 2018 wird voraussichtlich fast jeder deutsche Mietwagen über das eCall-Notrufsystem verfügen.

Pkw-Maut könnte für Autofahrer spannend werden

Bereits entschieden wurde über das neue Abgas-Messverfahren, den WLTP-Zyklus. Gerade in Sachen Kfz-Steuer wird der neue Testzyklus große Auswirkungen auf die Autofahrer haben. Ab dem 1. September 2018 wird für die Berechnung der Kfz-Steuer das neue WLTP-Verfahren zugrunde gelegt.

Abgas-Messverfahren WLTP-Zyklus
Die Kfz-Steuer wird nach dem neuen WLTP-Verfahren berechnet. Photo by Pixabay

Da die neue Abgasmessung realitätsnähere Werte für den Schadstoff-Ausstoß der Pkw ermitteln soll, als der bisherige NEFZ-Zyklus, wird auch die Kfz-Steuer angehoben, da sich diese unter anderem aus Verbrauch und CO2-Ausstoß eines Autos berechnet.

Die neue Kfz-Steuer gilt jedoch nur für Neuwagen, die das erste Mal zugelassen werden. Wer die Anschaffung eines Neuwagens plant, sollte sich also vor dem 1. September 2018 entscheiden.MerkenMerken

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Diese Gesetzesänderungen erwarten Autofahrer im Jahr 2018
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