Fitnessarmband steigert sportliche Aktivität

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Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten

Neue eResult-Studie analysiert Stärken und Schwächen von Fitnessarmbändern aus Nutzersicht.

Um abzunehmen muss man sich mehr bewegen und dies soll mit einem Fitnessarmband schneller und leichter gehen. Der digitale Coach am Handgelenk zählt Schritte und Kalorien und soll so zu mehr Bewegung im Alltag beitragen. Diese Geräte liegen im Trend und Experten sind sich einig, dass Tablet und Smartphone in der Zukunft von der sogenannten „Technik zum Anziehen“, den Wearables abgelöst werden. Grund für eResult GmbH das Themenfeld Wearable genauer zu betrachten und auf Usability-Richtlinien hin zu untersuchen.

Die Ergebnisse der Tagebuchstudie zeigen, dass beliebte Fitness Tracker wie der Fitbit Flex zu einer positiven Verhaltensänderung bei der Hälfte der Teilnehmer führen, die über gesteigerte sportliche Aktivitäten und ein verbessertes Fitnessgefühl berichtet.

Als Untersuchungsobjekt wurde dazu ein Bestsellerprodukt des letzten Jahres in einer Tagebuchstudie mit mehreren Probanden genau unter die Lupe genommen: Der beliebte Fitness Tracker Fitbit Flex. Ziel der Studie war es Stärken und Schwächen im Nutzererlebnis bei dem Fitness Tracker herauszuarbeiten und Regeln für die generelle Gestaltung von Wearables – insbesondere Fitness Tracker – zu definieren. In einer zweiwöchigen Studie hielten dazu Teilnehmer ihre Erfahrungen mit dem Gerät in der täglichen Nutzung in einem Tagebuch fest.

Ein Fitnessarmband verbessert das subjektive Fitnessgefühl

Als deutliche Stärke des Fitness Trackers Fitbit Flex kann eine positive Verhaltensänderung bei der Hälfte der Studienteilnehmer berichtet werden – in Form einer gesteigerten sportlichen Aktivität und eines verbesserten subjektiven Fitnessgefühls.

Bei der Bedienung des Trackers konnten jedoch einige Schwachstellen gefunden werden. Die stärkste Beeinträchtigung erlebten die Nutzer durch das fehlende Display. Status des Gerätes und aktuelle Fitness-Daten waren ohne Synchronisation mit Smartphone oder PC nicht abrufbar. Zur komfortablen Bedienung fehlte den Nutzern eine stärkere Automatisierung bei der Eingabe von Daten, die über die reine Schrittmessung hinausgehen. Auch die Anpassung auf den deutschen Markt ist in einigen Punkten noch nicht ausgereift, wie sich an Übersetzungsfehlern und fehlenden europäischen Maßeinheiten für die Nutzer zeigte.

Die Ergebnisse der Studie liefern wertvolle Hinweise, an welchen Stellen speziell beim Fitbit Flex nachgebessert werden muss und was bei der Entwicklung von Fitness Trackern generell zu beachten ist.

Für interessierte Leser werden die vollständigen Ergebnisse der Studie kostenlos über www.eresult.de zum Download zur Verfügung gestellt.

Die Erfahrungen aus dieser Studie werden nun auf andere Geräte aus dem Bereich Wearables übertragen und fließen in neue Studien ein. Diese Forschungsergebnisse dienen der eResult GmbH dazu, ihre Kunden auch in Zukunft für alle aktuellen Entwicklungen systemübergreifend kompetent zu beraten.

Über die eResult GmbH

Die eResult GmbH wurde im Jahr 2000 gegründet und hat sich frühzeitig auf die Durchführung von Usability-Tests inkl. Anforderungsanalyse, Konzeption, Beratung und Monitoring von Websites, Software und interaktiven Anwendungen (wie z.B. mobile Dienste, Instant Messenger, VoIP-Clients) spezialisiert.

1 Kommentar

  1. Hallo Urs

    Eine interessante Studie, deren Ergebnis ich aus meiner Sicht nahezu komplett bestätigen kann.

    Ein Fitnessarmband motiviert mich täglich zu mehr Bewegung. Fehlt allerdings das Display und man muss den oftmals mühsamen Weg über eine App und dann erst noch die Syncronisation machen, kann diese Eigenschaft schnell verfliegen.

    Erfährt man jedoch sofort direkt am Handgelenk den Stand der Dinge, ist es wirklich eine prima Sache.

    In der Studie wäre vielleicht noch interessant gewesen, ob sich Teilnehmer entschlossen haben, ein Fitnessarmband mit Display zu kaufen, da dies ja der Hauptkritikpunkt war.

    Gruss
    Tobi

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