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Der Gesundheitsbranche steht ein radikaler Wandel bevor: In den kommenden Jahren wird die Digitalisierung alle Sektoren und Spieler der Branche stark verändern. Von der Prävention über die Diagnose bis zur Therapie. Die gesamte «Patientenreise» wird durch digitale Werkzeuge und Interaktionen verändert, mit entsprechenden Folgen für Geschäftsmodelle und Marktanteile.

Experten gehen davon aus, dass das weltweite Marktvolumen digitaler Anbieter in der Pharmaindustrie bis 2020 bei mehr als 200 Milliarden Euro Umsatz liegen wird. Dies entspricht einer jährlichen Wachstumsrate von mehr als 20 Prozent. Die Bedeutung von «Digital Health» nimmt weiter zu, darin sind sich die Experten einig. Das bietet einerseits neuen Marktteilnehmern die Chance, sich mit ihren Angeboten zu positionieren und bedroht andererseits die Position der bisherigen Spieler. Vor allem die zunehmende Menge an gesundheitsbezogenen Daten bringt es mit sich, dass digitalisierte Geschäftsmodelle neuer Marktteilnehmer gefragt sind, die mit Big Data arbeiten und den Patienten eine personalisierte Medizin anbieten.

Online-Gesundheitsberatung myPfadFinder
Das Lifestyle-Unternehmen «myPfadFinder» bietet schon heute Online-Gesundheitsberatung regelmässig über Internet an. Bild © uschleg

Patienten bestimmen mit

Angebote wie Gesundheitstipps auf Basis der Daten von Wearables oder auch Online-Gesundheitsberatung kommen dabei zunächst ohne die traditionelle Beziehung zum bisherigen Gesundheitssystem aus. Die Mitbestimmung und Autonomie des Patienten in der Behandlungsentscheidung werden deutlich zunehmen. Damit entstehen neue Behandlungspfade, und die bisherigen Beziehungen zwischen Patient und Arzt oder Krankenversicherung sowie zwischen Arzt oder Apotheke und Pharmaindustrie verändern sich aufgrund der digitalen Transformation.

Die Gesundheitsbranche erhält neue Marktspieler

Einen völlige neuen Weg geht bereits das Lifestyle-Unternehmen «myPfadFinder» aus Hof. Der Inhaber von «myPfadFinder» und Buchautor Ralf Wuzel fasste seine Beweggründe, weshalb es an der Zeit ist die eigene Gesundheit selbst in die Hand zu nehmen, sehr verständlich und nachvollziehbar in seinem Buch «Jetzt bin ich mal dran» zusammen.

Ralf Wuzel, Buchautor und Gründer von mypfadfinder
Ralf Wuzel, Buchautor und Gründer von »myPfadFinder».

«Für unsere Gesundheit waren wir bisher selbst verantwortlich: Wenn es irgendwo zwickte, sind wir zum Hausarzt gegangen. Doch die Zeiten haben sich geändert: Wer heute nach Gesundheitsrezepten sucht, fragt in aller Regel zuerst Dr. Google. Zu den Themen Glück und Gesundheit tummeln sich in seiner Praxis Millionen und Abermillionen von Suchergebnissen, die alle eins gemeinsam haben: Sie sind das Wissen von Fremden und deshalb vorsorglich in der Schublade mit der Aufschrift „Halbwissen und Halbwahrheiten“ abzulegen.», so Ralf Wuzel.

Auch wenn die Digitalisierung noch einige Hürden nehmen muss, bevor sie in der Gesundheitsbranche durchgehend eingeführt ist, wird sie über kurz oder lang eine Neuordnung der Rollen der Marktspieler und ihrer Geschäftsmodelle bewirken.

Insbesondere klassische, etablierte Pharma-Geschäftsmodelle sind von dieser Disruption betroffen. Die meisten Unternehmen bereiten sich bereits auf die Transformation vor, etwa indem sie sich mit Wagniskapital an Digital-Health-Startups beteiligen oder Partnerschaften eingehen. Doch wie die Digitalisierung in der Gesundheitsbranche tatsächlich ablaufen wird, ist immer noch offen.

Gesundheitsbranche braucht eine neue Strategie
Der Vordenker und Visionär Edgar. K. Geffroy bereitet die Kooperationspartner von «myPfadFinder» auf das digital veränderte Geschäftsfeld Gesundheit vor. Bild © uschleg

Kooperationen werden wichtig

Strategische Kooperationen werden immer wichtiger für den Erfolg im digital veränderten Geschäftsfeld Gesundheit – nicht nur unter etablierten Marktteilnehmern, sondern auch zwischen diesen und innovativen erfolgversprechenden Startups.

«myPfadFinder» setzt seit Beginn weg auf Kooperationen. Spezialisten aus der Gesundheitsbranche, Marketing und New-Media stehen gesundheitsbewussten Menschen, aber auch Unternehmen, die ihre Mitarbeiter wertschätzen, mit Rat und Tat zur Seite. «Der Übergang von Offline nach Online ist mittlerweile fliessend. Im Unternehmen gehören digitale Werkzeuge einfach zum Alltag. Regionale Events oder Interaktionen werden heute schon digital aufgezeichnet und zum Teil direkt Live im Internet übertragen.», so Ralf Wuzel weiter.

Geschlossenen Strukturen für Innovationen öffnen

Vor allem etablierte Marktteilnehmer stehen aber auch vor einer weiteren Herausforderung: Die Frage, wie sie ihre geschlossenen Strukturen für Innovationen öffnen können. Das betrifft die Struktur eines Unternehmens genauso wie seine Innovationskultur und seine Prozesse. Die Spieler im Gesundheitsmarkt müssen die Frage beantworten, wie ihr eigenes «Betriebssystem» für den digitalen Wandel aussehen soll.

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Digitalisierung verändert die Gesundheitsbranche
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